Artikel:210
zur Warengruppe Früchte und Gemüse

Randen, gewaschen, roh

Randen, gewaschen, roh
Herkunft
Sonnenhof Kleinwangen
Verband/Zertifikat
Handelsklasse
II
Menge
(der Artikel wird genau eingewogen)
Artikelnummer
#210
Preisangaben inkl. MwSt.
 
Herkunft
Sonnenhof Kleinwangen
Verband/Zertifikat
Handelsklasse
II
Menge
(der Artikel wird genau eingewogen)
Artikel
#210
Randen, gewaschen, roh


Randen

Bild


Die Rande ist im deutschsprachigen Raum auch noch als Salatrübe, Rote Rübe oder in der Schweiz als Rande bekannt. Möglicherweise stammt die letzte Bezeichnung aus der Zeit vor dem 19. Jahrh., als die Vorformen der Roten Bete nur vereinzelt an den Feldrändern (Randen) angebaut wurden.
Die auffälligen blauviolett bis roten Färbungen entstehen v.a durch den Farbstoff Betanin. Mit ihm werden auch Lebensmittel gefärbt.

Botanisches:
Familie der Chenopodiaceae (Gänsefußgewächse);
zweijährige Pflanze; langgestielte Blattrosette; gegenständige, saftreiche Blätter; diverse Rübenformen: plattrund, kugelig, länglich, zylindrisch; je nach Sorte rot, orangerot, weiß, gelb oder violett; zwittrige Blüten; Windbestäubung; sehr tiefe Wurzeln bis 1,50 m; Samen im typischen Knäul zu 3 bis 7 Körnern:.
 
Geschichtliches:
 Die Rande ist mit Mangold, der Zuckerrübe und der Futterrübe aus einer Wildform  (Beta vulgaris ssp. maritima) hervorgegangen, deren Ursprung der östliche Mittelmeerraum sowie  Vorderasien ist
Nach Deutschland kam die Rande wahrscheinlich durch die Römer. Die Kulivierung in Amerika im 19. Jahrh. gab möglicherweise den Anstoß zur Entwicklung von runden Roten Rüben. Viele Formen entstanden aber erst im 20. Jahrh..

Verwendung:
Randen wird meist im gekochten Zustand für Salate, Suppen oder Beilagen verwendet. Geschält eignen sie sich gut für Rohkostsalate und Säfte.
Die Rüben möglichst immer schälen, weil in den Schalen Bitterstoffe und Oxalsäure enthalten sind.

Ernte:
Die Rande kann geerntet werden, wenn die Pflanzen mit der Rübenbildung begonnen haben und diese eine verwendungsgerechte Größe erreicht haben. Je nach Bedarf lassen sich also große oder kleinere Rüben ernten, indem sie am Laub aus der Erde gezogen werden. Die Blätter über der Rübe abschneiden oder abdrehen.

Lagerung:
Junge frische Rüben halten sich kühl bis zu 2 Wochen. Ausgereifte Randen sind ein ausgesprochenes Lagergemüse und können gut im Keller überwintert werden..